Pädagogische Leitsätze

Am 01.08.2008 ist das  neue Kinderbildungsgesetz (Kibiz)  in Kraft getreten. Es stärkt und intensiviert den Bildungsauftrag in Kindertageseinrichtungen und entspricht den heutigen Anforderungen.

BaSIK wird als ein durchgängiges Prinzip verstanden, welches sich durch den pädagogischen Alltag zieht und alle Kinder der Einrichtung erreicht.
Sei es beim Frühstück, im Rollenspiel oder im Sandkasten. Im Alltag entstehen zahlreiche Sprachbildungsmöglichkeiten, die erkannt und genutzt werden müssen. Durch das gezielte Schaffen einer sprachanregenden Umwelt soll der Spracherwerb erleichtert werden.
Als Sprachentwicklungsbeobachtung verwenden wir außerdem die BaSIK Beobachtungsbögen. Diese ermöglichen uns einen genauen Blick auf die Sprachkompetenzen jedes einzelnen Kindes.
Die Beobachtung wird einmal jährlich durchgeführt. Hierdurch haben wir die Möglichkeit den individuellen Sprachentwicklungsverlauf jedes Kindes zu sehen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen können gezielte Sprachförderangebote abgeleitet werden.

Die Einrichtung schafft Strukturen, um unterschiedliche und individuelle Bedürfnisse zu erfüllen, denn jeder Mensch hat das Recht, ein Teil der Gesellschaft zu sein.
Ziel ist es, in einem gemeinsamen Lernprozess die Entfaltung und Koordination menschlicher Veranlagungen und Begabungen zu ermöglichen, um eine möglichst gute Beziehung zu sich selbst ( Ich – Kompetenz ), zur Umwelt  (Sach – Kompetenz) und zu der ideellen Welt ( Sinn – Kompetenz ) zu erreichen. Eigene Ressourcen stehen dabei im Vordergrund.  Mit Quint erfolgt eine ausführliche / langfristige Dokumentation für jedes Integrationskind.

Unsere pädagogischen Leitsätze

Wichtig ist uns,
dass wir uns an den Bedürfnissen der Kinder und Eltern orientieren.

Wichtig ist uns,
dass die Fähigkeiten der Kinder zur Bewältigung der Zukunft gefördert werden.

Wichtig ist uns,
dass die Kinder sich selbständig handelnd entwickeln, statt sich beschäftigen zu lassen.

Wichtig ist uns,
soweit wie möglich viel „Geschehen“ in unseren Räumen zuzulassen.  Dazu gehört,
dass wir die „kindhafte Lebendigkeit“ akzeptieren und Spiellärm und viel Bewegung zulassen.

Wichtig ist uns,
dass trotz des großen Freiraumes notwendige Regeln und Absprachen eingehalten werden.

Wichtig ist uns,
dass wir Kinder positiv bestärken, damit ihr Selbstvertrauen wächst.

Wichtig ist uns,
dass Kinder selbständig und kreativ werden, darum schränken wir Schablonenarbeit ein.

Wichtig ist uns,
die Gefühle der Kinder ernst zu nehmen und sie nicht zu belächeln.

Wichtig ist uns,
dass wir „Anreger“, „Begleiter“ und „Helfer“ für die Kinder sind.

Wichtig ist uns,
mit Ihnen als Eltern in einem lebendigen Austausch zu leben.

Von unserem christlichen Menschenbild

Menschen      sollen gerne zu uns kommen.

Menschen      sollen ihre Gefühle und Sinne entdecken und erleben.
Sie dürfen sie äußern und damit umgehen lernen.

Menschen      sollen ihr Wissen und Können nicht nur im eigenen Interesse einsetzen,
sondern auch in Verantwortung für Andere und für die Schöpfung.

Menschen      erfahren über die Gestalt Jesu den Zugang zum christlichen Glauben.
Sie sollen etwas über Vergangenes hören, was noch heute Gültigkeit hat.

Unser Kindergartenalltag ist geprägt von christlichen Werten.
Wir belassen es nicht bei Worten, sondern leben sie.
Wir wollen mit allen, die zu uns kommen,
eine lebendige Gemeinde sein.